Was ist Iyengar-Yoga?
Yoga ist eine jahrtausendealte praktische Philosophie, die ihre Wurzeln in Indien hat. Im Laufe der Zeit entwickelten sich
verschiedene Yoga-Richtungen. Eine davon ist Iyengar-Yoga, benannt nach ihrem Begründer B.K.S. Iyengar.
Im Vergleich zu eher entspannenden Yoga-Stilen ist Iyengar-Yoga physisch herausfordernd. B.K.S. Iyengar hat im Verlauf seiner langjährigen Praxis die einzelnen
Asanas, also die Yogahaltungen, auf ihre korrekte Ausrichtung und ihre Wirkung überprüft
und daraufhin logisch aufeinander abgestimmte Asana-Sequenzen entwickelt.
Im praktischen Unterricht werden sinnvoll aufgebaute Folgen von Asanas kraftvoll geübt – bei gleichzeitig angestrebter
innerer Stille und Gelassenheit. Die Verwendung von Hilfsmitteln (z.B. Decken, Klötze, Gurte, Stühle)
ermöglicht es, auf die körperlichen Fähigkeiten der Übenden einzugehen. Iyengar-Yoga fördert
neben der Konzentrationsfähigkeit auch den Energiefluss im Körper und stärkt das Immunsystem.
Ziel ist es, einen wachen aufmerksamen Geist zu entwickeln, der zu einer klareren Präsenz im alltäglichen Leben führt.
BKS Iyengar ist heute über 90 Jahre alt. Er gilt laut Time-Magazine als einer der hundert einflussreichsten Menschen der Welt. In den 1950er Jahren wurde seine Yoga-Methodik erstmals durch berühmte Schüler wie Yehudin Menuhin oder Jiddu Krishnamurti auch im Westen bekannt. Sein Klassiker „Licht auf Yoga“ ebenso wie zahlreiche Demonstrations- und Vortragsreisen festigten seine Berühmtheit.

"When I practice, I am a philosopher, When I teach, I am a scientist,
When I demonstrate, I am an artist." -B.K.S. Iyengar











